12. Februar 2016
Neue Rahmenbedingungen für IR - Risiko und Chance zugleich

Bedeutung von Kommunikationsqualität und Zielgruppenmanagement wächst.
Die meisten der 2015 in Kraft getretenen neuen Wertpapier-Regularien verändern die Tätigkeit eines IROs in qualitativer Hinsicht nur wenig, zum Beispiel wirken sie sich auch kaum auf die Hauptversammlung aus. Eine Ausnahme hiervon bildet die Entscheidung der Frankfurter Wertpapierbörse, die Pflicht zur Veröffentlichung von Quartalsberichten für im Prime Standard notierte Unternehmen aufzuheben. Diese Erleichterung bietet Raum, das Verhältnis zwischen Emittent und Kapitalmarkt neu zu definieren. Die kommende Umsetzung von MiFID 2 gibt zudem Gelegenheit, IR-Strategien und -Instrumente zu verfeinern.
Von Lucia Mathée und Dr. Charlotte Brigitte Looß Mehr

21. Januar 2016
Dr. Charlotte Brigitte Looß neues Team-Mitglied bei MATHEE

Seit Januar 2016 unterstützt Dr. Charlotte Brigitte Looß das Team der MATHEE GmbH. Als Senior Advisor Capital Markets Access steht sie den Kunden bei der Optimierung des Kapitalmarktzugangs zur Seite. Sie verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Bereich Investor Relations, Finanzkommunikation sowie als Finanzjournalistin und ist ein ausgewiesener Experte in der Beziehungspflege mit Investoren und Journalisten in allen Finanzierungsphasen eines Emittenten. Ihre wichtigsten Beratungskompetenzen sind die Pflege und Auswertung vonInvestoren-Datenbanken. Darüber hinaus führt sie Maßnahmen wie etwa Investor Targeting, Perception Studies und Peer-Group-Analysen durch.

06. November 2015
Im vierten Quartal 2015 werden wesentliche Entscheidungen zur Ausgestaltung der Quartalsberichterstattung getroffen

Der deutsche Gesetzgeber wird voraussichtlich im November diesen Jahres die gesetzliche Pflicht zur Quartalsberichterstattung (§ 37x WphG - Zwischenmitteilung der Geschäftsführung) ersatzlos aus dem Gesetz streichen. Auf seiner nächsten Sitzung im November 2015 wird der Börsenrat der Frankfurter Wertpapierbörse voraussichtlich über die Quartalsberichterstattung von im Prime Standard notierten Unternehmen entscheiden. Die Abschaffung der Pflicht zur Abgabe vollumfänglicher Quartalsberichte gilt dabei als sicher. Offen sind derzeit die Form und der Umfang der zukünftig geforderten Mitteilungen.

Die 'Initiative Flexibilisierung der Quartalsberichterstattung' - darunter Vertreter von Allianz Global Investors, Deutsche Asset & Wealth Management, Union Investment, Hermes Equity Ownership, DSW, DVFA, Deutsches Aktieninstitut, mehreren DAX-Unternehmen sowie weitere Kapitalmarktexperten - hat sich unter der Leitung des DIRK (Deutsche Investor Relations Kreis e.V.) und BVI (Bundesverband Investment und Asset Management) in den vergangenen 12 Monaten intensiv mit der Thematik beschäftigt. Gemeinsam wurde eine Formulierung für die Neuregelung der Quartalsberichterstattung erarbeitet und der Deutschen Börse zur Umsetzung in ihrer Geschäftsordnung vorgeschlagen.

02. November 2015
Neue EU-Berichtspflicht zu nichtfinanziellen Informationen 2017

Das EU-Parlament hatte in seiner Plenumssitzung am 15. April 2014 dem Vorschlag der Richtlinie zur Offenlegung nicht-finanzieller Informationen, den sogenannten CSR-Berichtspflichten, zugestimmt. Die Richtlinie soll nun spätestens innerhalb von zwei Jahren nach Inkrafttreten in nationales Recht umgesetzt werden. Damit haben die Mitgliedstaaten die Berichtspflichten im ersten Jahr nach Ablauf der Umsetzungsfrist, voraussichtlich im Geschäftsjahr 2017, verbindlich anzuordnen.

Diese Neuregelung betrifft etwa 6.000 Unternehmen und Gesellschaften in Europa, die mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigen und die von öffentlichem Interesse sind, also etwa börsennotierte Kapitalmarktgesellschaften. Indirekt werden darüber hinaus insbesondere auch deutsche mittelständische Unternehmen (KMU) betroffen sein.

Es wird zunehmend klar, in welche Richtung die neue Publizitätspflicht führen wird, und welche Anforderungen Unternehmen zu erfüllen haben werden. Um der bevorstehenden Verpflichtung entsprechend nachzukommen, können Unternehmen auf bereits bewährte Standards, so etwa den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) zurückgreifen. Vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) in einem Stakeholder-Prozess entwickelt, kann der DNK von Organisationen und Unternehmen jeder Größe und Rechtsform genutzt werden. Insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen ermöglicht der Leitfaden des DNK einen übersichtlichen und handhabbaren Einstieg in das CSR-Reporting. Zudem macht der DNK mittels Standardisierung die Nachhaltigkeitsleistungen der Unternehmen transparent und vergleichbar.

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